Highlights 2006

 

Stolz können wir wieder einmal ein Jahr Revue passieren lassen.

Ein nicht enden wollender Winter hatte sowohl unsere Pferde als auch uns ganz schön zugesetzt. Die Pferde mussten es in einem kaum zumutbaren Schlammloch aushalten. Dies lag auch daran, dass meine Tochter Janina in Hannover eine neue Lunge bekommen hatte und wir deshalb die Pferde nicht wie geplant trennen konnten.

 

Apollo und Joy an der Heuraufe Winterwiese

 

Ende März wurde es uns dann zu bunt, und wir stellten die Pferde kurzerhand auf die Weide um. Auch verkleinerte sich die Herde, und wir haben jetzt einen ruhigen Herdenverband mit sechs Pferden.

 

Zum Glück ist keines unserer Pferde krank geworden. Sie alle haben den chaotischen Winter gut überstanden.

 

Auf dem Hof bekamen wir zwei Neuzugänge: Shandra, ein russisches Vollblut, und Maike, ein Welsch Cob. Die beiden sollen Dustin entlasten.

 

Shandra kam zu uns, weil ihre Besitzerin einige Probleme mit ihr hatte. Sie buckelte im Gelände oder ließ sich nicht richtig führen. Nach einem Join-Up und ein paar Bodenarbeitsstunden entwickelte sich Shandra schnell zum Liebling unserer Schüler. 

 

Mone und Shandra

 

Maikes Besitzerin Melli ist unsere neue Nachbarin. Sie hatte einfach mal nachgefragt, ob wir noch ein Pferd einstellen könnten. Na klar, und nun wird Maike auch erfolgreich von unseren Leichtgewichten geritten. Maike soll nächstes Jahr gedeckt werden… Ich bin mal gespannt!  Melli ist so engagiert, dass sie auch kurzerhand aushilft, wenn mal Not am Mann ist.

Meike

 

Anfang des Jahres kaufte Anja unsere Traberstute Joy. Ein Traum ist wohl für Anja wahr geworden. Die beiden sind ein unzertrennliches Team und Anja führt mit Joy schon Gruppen an… Ich bin sehr stolz auf die beiden.

 

April:

Im April ging es dann richtig los mit dem Antraining der Pferde. Wir konnten die Pferde schon sehr früh beschlagen lassen. An dieser Stelle möchten wir uns alle bei unserem Hufschmied Jürgen Hörsch bedanken. Er trägt einen großen Teil dazu bei, dass es unseren Pferden gut geht. Für den Schmied ist Riders Way Out nicht einfach „nur mal“ beschlagen, in Ruhe … nein … hier packen alle mit an: Einer macht die Eisen schon mal ab, einer bohrt die Löcher für die Stifte, einer nagelt, und einer macht die Eisen zu. Fertig!!!

Jürgen: Auch wenn Du manchmal den Überblick verlierst … hihihi … wir haben Dich alle lieb J Danke, dass Du uns soviel zutraust!

Homepage von Jürgen : http://www.burtscheider-hof.de

 

  

Serona und Maik                                                           Jürgen

  

Conny, Musti und Dunja                                                Jody

 

Jody und Harry                                                              Mone, Jody und Harry

 

Mitte April standen ziemlich viele Kiddies auf dem Hof. Es gab mal wieder einen Kinderkurs. Mensch, war das toll… die Kinder konnten nicht genug bekommen. Selbst die „harten“ Regeln wurden strikt eingehalten. Nicht nur reiten durften die Kinder, sie haben auch ganz ganz viel über Pferde gelernt.

Zum Abschluss des Kurses brachten die Kinder mir ihre selbstgebastelten Werke mit. Ich war gerührt. Jetzt haben wir eine schöne bunte Sattelkammer mit ganz vielen lachenden Gesichtern. Alle meine Kücken sind hier verewigt.

 

 

 

 

 

Woody zog bei uns ein J

 

Lieber Ben, vielen Dank nochmal… Wir sollten uns echt überlegen, eine Holzpferdezucht aufzumachen. *lach*

 

Mai:

Im Mai waren die Pferde soweit antrainiert, dass wir schon Tagestouren reiten konnten. Apollo, der im Vorjahr viel gestanden hatte, war richtig gut in Form. Ich habe ihn fast täglich geritten. Er strotzte vor Tatendrang. Bei unseren kleinen Wettrennen hatte er immer die Nase vorn. Das Zähneknirschen ist seit der Zahnbehandlung weg. Und nun hat er auch ein Bosal, auf dass ich sehr stolz bin. Allerdings reite ich ihn nur auf dem Platz mit Bosal, da keine Versicherung das Reiten ohne Gebiss versichert!

 

Unseren Saisonstart haben wir mit Grillen, Lagerfeuer und mittelalterliche Musik vom Feinsten (Schelmisch) eingeläutet. Das Wetter war ziemlich bescheiden an diesem Tag, so dass auch einige Leute abgesagt hatten. AAAAAAAAAAber  Ihr habt viel verpasst! Wir lachen heute noch darüber. 

 

 

Juni:

Anfang Juni hatten wir zum ersten Mal eine Zahnärztin für Pferde, die Pferdedentalpraktikerin Sabine Christoph, bei uns auf dem Hof. Sie hat eine Ausbildung als Tierärztin gemacht und sich dann auf Zähne spezialisiert. Ihren Beruf übt sie mit Leidenschaft aus und ich finde, dass sie eine Expertin auf ihrem Gebiet ist. Ich hatte schon sehr lange nach einer Zahnärztin gesucht und in Sabine Christoph endlich die richtige gefunden. Überhaupt war es für mich das erste Mal, dass sich meine Pferde einer ordentlichen und präzisen Zahnbehandlung unterziehen mussten. Ich war sichtlich aufgeregt, da Apollo als erster dran war. Aber Sabine hat ein Händchen für die großen Vierbeiner, so dass wir überhaupt keine Probleme hatten. Hier noch ein paar beeindruckende Fotos der Behandlung:

 

 

 

 

 

Wer eine gute Pferdedentalpraktikerin sucht, hier die Adresse von Sabine Christoph : http://www.sabine-christoph.de

 

 

In der Woche waren die Pferde meist ausgebucht, so dass ich dem ein oder anderen absagen musste. Allerdings ist wohl jeder Mal eine längere Tour mitgeritten…

 

 

 

Juli:

…zum Beispiel nach Hergarten. Claudia und ich hatten schon lange geplant, die Herde für längere Zeit in Hergarten unterzubringen. Claudia und Matthias haben schließlich selber Weiden vor Ort. Außerdem wollten wir ja mal wieder eine Tagestour nach Mariawald machen. 

 

Wir fuhren also nach Hergarten, um die Weide mit neuem Zaunmaterial einzuzäunen. Wasser hatten wir auch besorgt. Das war ein lustiges Unterfangen, denn wir hatten kein Wasserfass und schon gar keinen Traktor. Also kam Manfred die Idee, seine sauberen Mülltonnen auf einen PKW Anhänger zu stellen, Wasser aus der Quelle rein und dann einfach per Eimer in die Wanne füllen. Super Idee!

 

Der Ritt nach Hergarten war wie immer superschön. Wir haben viel gelacht! Das Wetter hatte auch ein Nachsehen mit uns, so dass der eine oder andere mit einem Sonnenbrand nach Hause gekommen ist! In Kall haben wir uns erstmal ein Eis gegönnt!

 

 

Wir machen Pause, um Eis zu essen                                   Anja und Joy mit merothischem Reithalfter

 

Die Landschaft um und im Kermeter ist traumhaft und erinnert mich immer wieder an meine Kindheit bei meiner Oma. Den Wald im Kermeter kenne ich noch wie meine Westentasche. Wir haben tolle Strecken ausgetestet und uns über die ellenlange Galoppstrecken gefreut!

 

Claudia und Santana, Anja und Joy

 

In Hergarten kehrten wir wie immer bei Anna und Manfred im Eifelgrill ein, die uns mit ihrem leckeren Essen verwöhnt haben!

 

Am nächsten Morgen mussten wir leider feststellen, dass uns jemand unser Stromgerät geklaut hatte! Matthias hatte das schon geahnt, und wir hatten auch extra das Gerät versteckt… Aber das hat nichts genutzt. Wo Litze ist…., da ist auch ein Stromgerät nicht weit L

Ziemlich fassungslos sind Claudia und ich zu meinem Bekannten Edgar hin, der wie immer ein offenes Ohr für uns hatte. Edgar hat gar nicht lange überlegt und meinte, wenn ich mir jetzt ein neues Gerät kaufen würde, wäre das am nächsten Tag auch wieder weg. Also hat er uns kurzerhand eine Weide mit Wasser und allem drum und dran und vor allem weit abgelegen von der Straße zur Verfügung gestellt. Von hier aus lieben Dank an Edgar und Familie J

 

 

Mariawald

Das Telefon klingelte, Bruder Jordan rief an. Ich verabredete mich mit Ihm auf unserer bekannten Pausenweide. Wie immer hatte er Wasser für die Pferde und Kleinigkeiten für die Reiter besorgt.

 

Die ganze Reitertruppe traf sich an der Weide. Der Himmel sah furchterregend aus. Aber davon wollten wir uns nicht abschrecken lassen und sattelten unsere Pferde. Gerade als wir im Sattel saßen, kam ein Regenguss auf uns runter. Claudia meinte noch: „Bis über den Berg, dann ist alles trocken!!!“ Ja, ja … ich war schon triefnass und die anderen beschwerten sich auch schon über das besch... Wetter. Also kehrten wir um und sattelten ab. Claudias Kleiderschrank wurde ausgeräumt. Zum Glück hatte sie noch für uns alle trockene Klamotten. Wir beschlossen trotzdem zu Bruder Jordan zu fahren. Schließlich wartete er auf uns. Als wir mit dem Auto über den Berg fuhren, erwartete uns strahlender Sonnenschein, von Regen keine Spur mehr!!!! Grrrrrr ….  Aber wir waren schon so durchnässt, wir hätten uns bestimmt alle eine Lungenentzündung geholt!

Also haben wir uns den Bauch voll geschlagen und sind danach wieder nach Hause gefahren.

 

Dafür hatten wir am nächsten Tag Glück. Das Wetter war traumhaft und die Pferde gut drauf. Wir hatten sehr viel Spaß auf der Tour. Bruder Jordan zeigte uns seine tragende Stute und den Männern sein Reich: das Kloster von innen. (Frauen dürfen da leider nicht hinein.)

 

Danach machten wir uns auf den Rückweg. Ein klitzekleiner Vorfall hat sich dann doch noch ereignet. Joy, die wegen eines gezogenen Zahns nur ohne Gebiss geritten werden konnte, ist während einer schönen Galoppstrecke ein bisschen durchgegangen. Anja hatte nicht damit gerechnet und kannte auch den Weg üüüüüberhaupt nicht. Zum Glück wusste Joy was sie tat. Joy fand die Attacke toll, Anja nicht so. Sie war völlig fertig mit den Nerven, aber hatte sich schnell wieder beruhigt!

 

Daran sieht man mal wie nützlich unsere Gebisse doch sind. Man sagt immer Traber solle man gebisslos reiten, da sie darauf am besten reagieren würden! Zumal wir auch ein merothisches Reithalfter genommen hatten, die beste Alternative zum Gebiss! Naja, …   Auf dem Platz sind diese Reithalfter ganz gut. Da wir aber nicht ständig im Maul zerren, wenn ein Gebiss eingeschnallt ist, sind unsere Pferde auch mit Gebiss zufrieden.

 

Der weitere Weg war dann wieder sehr entspannend und wunderschön. Tja Anja, Du hast Glück gehabt. Es gab Zeiten, da habe ich für’s Überholen eine Flasche Jim Beam bekommen J 

 

Zwei Tage später sind wir dann zurück nach Golbach geritten. Mei, hatten wir einen Spaß, vor allem Christine, die Frau Waldi aus Wien, und ich. Gelle Frau Waldi?

 

Ein kleiner Insider:

Christine erfand das sensationelle Multikulti-Bluetooth-Headset. Wir unterhielten uns nur noch über Funk! Selbst während der schnellen Galoppstrecken hielt das One-Ear-Headphone durch. Und das Beste an dem Ding ist, dass es sehr umweltfreundlich ist! Nach dem Ritt kann man es einfach an das Pferd verfüttern J Lach …

 

 

Am 28. Juli fand dann mein persönliches Highlight in diesem Jahr statt: Musti und ich haben eine Traumhochzeit gefeiert! Jürgen alias John Wayne aus Berlin und Fatma waren unsere Trauzeugen. Oh Mann, zum Glück hatte Claudia Rescuetropfen dabei! Alle unsere Freunde und die Kinder haben uns zu unserer Überraschung eine Kutschfahrt geschenkt.

 

Mone und Musti

 

Gefeiert wurde nach Mone und Musti Art: back to Nature ganz einfach nur in Jeans auf dem Meisenhof mit Kindern, Hunden und Pferden. Wir hatten sogar unseren ganz besonderen Beschützer, Matthias, dabei. Der eine oder andere hat sich vielleicht über sein Outfit gewundert, aber man konnte ihn ja fragen, was er darstellte. Hihihi

 

Ganz besonders haben wir uns über Sabine und Timm gefreut, die den langen Weg extra aus Berlin auf sich genommen hatten und natürlich über meinen ersten „besten“ Reitschüler Ralph! Leider warten wir immer noch auf seine Fotos J

 

Es war ein herrlicher Tag mit der schönsten Hochzeitstorte, die ich je gesehen habe: Danke Guido! Du bist der beste Bäcker der Welt! Und danke an Ralf für das beste Buffet der Welt!  Und Danke noch mal allen unseren Lieben, die uns so ein tolles Fest geschenkt haben. Hut ab !!! Es war einfach nur geil!!!!

 

 

August:

In den Ferien hatten wir wieder einen tollen Kinderkurs mit vielen lieben Kindern und netten Eltern.

 

Wir haben viele Ausritte an lauen Sommerabenden gemacht. Es war richtig schön.

 

Die Vorbereitungen für ein großes Event liefen auf Hochtouren und am 25.08.2006 war es endlich soweit: Conny, Harry, Danny und Jessica kamen aus den USA zurück. Ein Jahr lang waren sie in den Staaten. Das Wiedersehen musste natürlich gefeiert werden, aber nicht ohne Pferde. Also machten wir uns mit unseren Pferden auf den Weg, um die vier zu Hause in Gemünd gebührend in Empfang zu nehmen. Leider hat es auf dem Weg furchtbar geregnet und wir sind klitschnass geworden. Trotzdem kamen wir total aufgeregt in Gemünd an. Leider hatte das Flugzeug dann auch noch Verspätung und wir mussten fast zwei Stunden warten. In der Zwischenzeit räumten wir Connys Schrank aus auf der Suche nach trockenen und noch vorhandenen Klamotten.

Mensch war das schön, die vier endlich wieder zu sehen. Conny konnte es kaum glauben, dass wir die Pferde mitgebracht hatten. Natürlich sind sie und Jessi direkt mit zurückgeritten… von Flugstrapazen keine Spur. Wie schön, dass sie endlich wieder bei uns sind!

 

29.08.2006

Noch ein Highlight für mich ganz alleine *ggg* Ich habe ein neues Auto! Foto kommt noch

 

 

September:

01.09.2006

Jody und ich waren ziemlich aufgeregt. Zum ersten Mal besuchten wir die Weltreiterspiele in Aachen. Anja und Christian hatten die Karten für die Reining-Weltmeisterschaft besorgt. Wir sind also zu viert und vor allem in angemessener Kleidung zur WM gefahren.

 

 

Jody, Mone und Anja

 

Was für eine Stimmung uns hier erwartet, hätten wir uns nicht träumen lassen. Es dauerte höchstens zwei Minuten, da hörte man uns schon brüllen… lach! Unser Favorit war natürlich Grisha Ludwig. Ich war fast aus dem Häuschen, als er in die Bahn ritt!

 

 

Grisha Ludwig

 

Ein unvergesslicher Tag. Es war herrlich.

Eine Woche später habe ich gleich eine Probestunde im Westernreiten genommen. Ich wollte doch mal ausprobieren, wie genau man einen „Roll-Back“ einen „Spin“ oder einen „Sliding Stop“ hinbekommt und es hat funktioniert. Allerdings hatte ich auch eine gut ausgebildete Quater Horse Stute unterm Sattel. Es macht Spaß auch mal in andere Reitmethoden reinzuschnuppern.

 

07.09.2006 unser erster Vollmondritt nach Weyer.

Wir sind abends, als es noch hell war, in Richtung Weyer aufgebrochen. Es war ein warmer Sommerabend und wir waren auf alles gefasst. Jeder hatte eine Warnweste und eine Taschenlampe dabei. Der Mond schien aber zum Glück so hell, dass wir keine Lampen brauchten. Im Paradies (Waldstück) war es so dunkel, dass wir uns die ganze Zeit unterhalten haben, weil wir die Hand vor Augen nicht mehr sehen konnten. Traumhaft. Man muss sich voll und ganz auf das Pferd verlassen. Solche Erlebnisse schweißen Pferd und Reiter zusammen! Auf einer Lichtung sind wir dann dem Mond entgegen galoppiert… boooaaaaaa tolles Gefühl. Wir hätten noch stundenlang weiter reiten können, doch Rita wartete bereits auf uns.

Claudia und Santana, Christine und Serona, Anja und Dunja

 

Rita begrüßte uns herzlich. Bussi an dieser Stelle! So ganz selbstverständlich ist das nämlich nicht, dass wir einen Tag vor der Rallye ankommen und ein paar Tage später erst wieder verschwinden! Liebe Familie Kaiser vielen Dank!

 

09.-10.09.2006 Jux-Rallye in Weyer.

Wie immer hat es sehr viel Spaß gemacht. Und wie immer hat sich Rita selber übertroffen. Aber ehrlich, ein bisschen gemein ist sie schon, wenn man bedenkt welche Aufgaben sie sich immer einfallen lässt! J Mehr zur Rallye hat Anja geschrieben. Siehe: Jux-Rallye 2006

 

Derweil war mein Papa mit dem neuen Stallbau voll beschäftigt. Papa, ohne dich geht auf dem Hof gar nix mehr! Wir sind sehr stolz auf dich.

 

Vor allen Dingen ist es auch noch wunderschön geworden. Den Pferden gefallen ihre neuen Boxen sehr gut! Jetzt ist endlich Schluss mit Matsche! Jedes Pferd hat eine eigene Box mit schönem Holzfußboden und eigener Futterkrippe. Eimer gehören der Vergangenheit an J

Danke Papa!

 

 

28.09 – 30.09

An meinem Geburtstag war es dann soweit, ein weiteres Highlight, Janice Terra aus Amerika kam zu meiner Party. Alle meine Lieben sind erschienen. Ich habe mich riesig gefreut.

Janice kam zur Türe rein… und wie soll es anders gewesen sein? Sie war hier und ich hatte direkt das Gefühl, sie wäre schon immer hier gewesen! Ihre Ausstrahlung war überwältigend und ich hatte das Gefühl, in jeder Hinsicht verstanden zu werden.

 

Wir besprachen kurz den Ablauf des Workshops, der am nächsten Tag stattfinden sollte. 

Danke an dieser Stelle an die Kölnische Rundschau, die einen hervorragenden Bericht dazu geschrieben hat. Durch diesen haben viele Leute mit Ihren Vierbeinern den Weg zu uns gefunden.

 

 

Workshop mit Janice Terra

Janice zeigte uns in einer Demonstration die Kunst des „Work-about“. Diese entspricht in etwa genau auch meiner Methode und der von Monty Roberts. Da Janice nur englisch spricht, hatten wir zwei Dolmetscherinnen, Susanne Weis und Anja Schmidt, die das Seminar simultan übersetzten.

 

Janice beim Work About                                               Janice und Mone

 

Später wurde dann in Gruppen Reitunterricht erteilt.

Janice bei der Reitstunde

 

Mehr zu diesem Thema erfahrt Ihr im Zeitungsartikel: http://www.riderswayout.de/workshop.htm und Anjas Bericht.

 

Danke auch allen Helfern, die diesen Tag ermöglicht haben!!!

 

Oktober:

Wir hatten sehr schönes Wetter und konnten jede freie Minute reiten.

 

Harry, Conny, Mone, Christian und Jutta                     Conny und Dunja, Christian und Joy

 

21.10.06

Join-Up Seminar

Anja, Alex, Susanne K., Andreas, Farah, Conny und Sarah hatten sich angemeldet und wollten wissen, ob sie auch in der Lage sind, wie Janice mit dem Pferd auf so einfache Art und Weise zu kommunizieren.

Das Seminar begann mit einem Theorieteil. Hier erfuhren die Teilnehmer alles über den Grundgedanken und die Philosophie und das Verhalten innerhalb eines Herdenverbandes.

Dann ging es weiter mit Trockenübungen. Jeder durfte einmal Pferd spielen. Wichtig in dieser Rolle ist es, sich wirklich ernsthaft in die Lage des Pferdes zu versetzten.

 

Oft brach brüllendes Gelächter aus! ( hihihi Susanne*lach*)  Klar, Spaß muss auch sein. Aber Susanne war wirklich der Oberhammer Sie sollte mich mit einem bösen Blick vertreiben. Leider konnte ich mich bei diesem Anblick üüüüüüüüüüberhaupt nicht mehr konzentrieren und brach fast vor Lachen zusammen. Sorry Susanne, aber Du guckst so süß böse, dass ich das hier erwähnen muss!

Mone, Susanne und Andreas

 

Nach der Mittagspause ging es dann ab in den Round Pen. Was dort ablief war nicht nur faszinierend, es war atemberaubend. Jeder einzelne Teilnehmer war sofort in seinem Element. Die Pferde waren binnen 30 Minuten bei jedem Einzelnen zum Follow-Up bereit. Sie folgten ihren Menschen auf Schritt und Tritt. Ich war mal wieder den Tränen nahe. Jeder hatte verstanden, was ich im Seminar weitergeben wollte und das war wohl das größte Lob für mich an diesem Tag.

 

Jeder, der meint so was könne er niemals, sollte sich einen Ruck geben und es einmal versuchen. Allerdings nicht ohne Anleitung, das wäre zu gefährlich. Oft macht man unüberlegte Fehler, und wenn es nur Haltungsfehler sind und schon hat das Pferd die Signale nicht verstanden.

 

 

Andreas und Susanne und Mone und Farah üben die Kommunikation über Gedanken

 

Die Theorie

 

 

Alex übt mit Andreas (als Pferd) die Arbeit im Round Pen  Mone erklärt

 

Die Pferde wurden für den Praxisteil von der Weide geholt

 

und erstmal geputzt                                                             Farah am Roundpen

 

Anja und Joy

 

 

Andreas und Serona

 

Susanne und Santana

Susanne, Santana und Mone

 

27.10.06

Ein Highlight im Winter….

TAMME HANKEN, der Knochenbrecher aus Ostfriesland, war zu Gast auf dem Meisenhof.

Grundgedanke meines Anrufes bei Tamme war, dass das Pferd einer Reitschülerin seit Monaten lahmte. Die Tierärztin konnte nichts feststellen. Aufgrund meiner Erfahrungen im medizinischen Bereich vermutete ich die Ursache im Kreuzdarmbeingelenk (ISG).

Ich sollte Recht behalten.

 

Zunächst war es sehr schwer die Hankens zu erreichen. Nach 14 Tagen erreichte ich Tammes Bruder. Noch waren die beiden in Süddeutschland unterwegs und konnten mir keinen genauen Termin geben. Wir verblieben so, dass sie mich zwei Tage vorher anrufen würden.

Plötzlich erhielt ich einen Anruf und Hanken sagte: „Wir sind auf dem Weg zu euch!“

WOW….  Jetzt hieß es alle Leute anrufen, deren Pferde auch behandelt werden sollten. Es war ein bisschen schwierig, aber die meisten konnten ein paar Stunden früher freimachen. Wir warteten gespannt auf die Ostfriesen, hatten wir doch einige Berichte im Fernsehen gesehen.

 

Es dämmerte schon langsam. Auch einige von unseren Pferden sollten von Tamme behandelt werden. Leider hatten wir unsere Herde am vorigen Tag umgestellt, so dass Tamme sich mit der Weide begnügen musste.

 

Als die beiden dann endlich ankamen, war ich so aufgeregt wie nie zuvor. Der große Meister persönlich, zu dem ich im wahrsten Sinne des Wortes aufschaue! *lach* Worte sind fast nicht erforderlich, denn der Knochenbrecher sieht auf den ersten Blick was dem Pferd fehlt. Zuerst ließ er sich das Pferd im Schritt vorführen. Dabei bestätigte sein geschultes Auge seine ersten Vermutungen. Ganz vorsichtig näherte er sich den Tieren, denn oft haben die Pferde Angst wegen seiner Körpergröße. Doch die legt sich ziemlich schnell, wenn er Hand anlegt. Mit seinen feinfühligen Händen ertastete Tamme nicht nur die ganzen Knochen und Wirbel, sondern fühlte auch die Nerven und deren Bahnen, um Störungen im Nervensystem zu erkennen und zu beseitigen. Mit gezielten Griffen rückte er Wirbel und Gelenke wieder an die richtige Stelle.

 

Ich glaube so sprachlos und beeindruckt war ich in meinem Leben noch nie. Alle Patienten, fünf Pferde und ein Hund, sind wohlauf und haben keine Schmerzen mehr. Waaaaaaaaaaahnsinn!

 

Liebe Leute, hier war ein Mensch am Werk, der sein Handwerk sehr wohl versteht und den man nicht mehr vergisst!

 

Schaut Euch die Homepage mal an, www.tamme-hanken.de, oder besorgt Euch sein Buch. Ich kann es nur empfehlen. Und scheut Euch nicht, Ihn einfach mal anzurufen. Er ist häufiger in der Gegend als man denkt!

 

Tamme danke, danke, danke! Schade, dass Ihr so wenig Zeit hattet. Beim nächsten Mal halten wir euch einfach fest!

 

Mone, Tamme und Janina

 

28.10.06

Ein kleiner Rider`s Way Out Ausflug zur Wall StreetTheatre -Vorstellung in Aachen, im Saalbau Rothe Erde.

Christian, Lebensgefährte von Anja und Reitschüler von mir, ist einer der beiden Hauptdarsteller. Leute, das müsst ihr gesehen haben…. Wir haben uns kaputt gelacht! Es war herrlich! Wir fiebern schon dem nächsten Termin mit der neuen Show entgegen!

Hier die geniale Homepage der beiden Künstler: www.wallstreettheatre.de

 

 

November:

11.11.06

Punkt elf Uhr standen alle in den Startlöchern. Der neue Stall sollte endlich fertig werden. Viele Hände haben mitgeholfen, dass die Pferde nun einen trockenen Futterplatz zur Verfügung haben. Im Außenbereich haben wir noch „schnell“ einen festen Untergrund gebaut, damit die Pferde nicht einsinken. Alles wurde für den „Einzug“ vorbereitet.

Danke Euch Helfern für Eure Unterstützung!

 

Sankt Martin

Um 18 Uhr war es soweit! Unser Sankt Martin sollte kommen. Diesmal war Mike das Opfer. Santana war ganz ruhig und wartete. Als es dann endlich losging, die Kinder auf den Sankt Martin warteten und die Laternen schon leuchteten, gab es kein Problem mit den beiden. Die Kinder hatten Spaß und waren froh, dass Sankt Martin dieses Jahr nicht wieder zu Fuß gehen musste. 

Lieber Mike, Du hast es ja selber gesehen … die strahlenden Augen der Kinder!

Danke Dir!

Sankt Maik und Santana

 

 

28.11.06

Die Herde zog sehr unspektakulär ins neue Domizil ein - wie immer halt.

Wir haben jedem Pferd sein eigenes Reich gezeigt, damit jeder auch wusste wo es Futter gibt. Die nächsten zwei Tage waren ein bisschen anstrengend, aber danach hatten es alle kapiert. Nun ist füttern eine wahre Freude. Jedes Pferd kann in Ruhe fressen, ohne dass ein anderes Futter klaut. Wir können jetzt auch individuell füttern, kommen trockenen Fußes in jede Box und es ist insgesamt nicht mehr so anstrengend. Die Boxen sind immer offen, so dass alle Pferde entscheiden können, wo sie sich aufhalten wollen. Wie immer stehen sie meistens Tag und Nacht draußen, in einer geschlossenen Gruppe. Das ist wirklich sehr schön anzusehen J

 

 

Dezember

Die Eisen kamen ab, und das Abtraining begann sehr spät in diesem Jahr. Alle Pferde waren wohlauf.

 

Da es jetzt so früh dunkel wird, hat Harry genialerweise auf dem Reitplatz für Licht gesorgt. Nun können wir bei schönem Wetter auch im Dunkeln reiten.  

 

10.12:

Unseren Jahresabschluss haben wir mit einem Essen beim Chinesen in Mechernich gefeiert. Auf das Vergangene wurde nochmals angestoßen und wir haben schon eine Menge Pläne für’s nächste Jahr geschmiedet! 

 

Maik, Jody und Barbara Boisserée                                  Mone und Musti

 

 

Viele tolle Sachen sind geplant. Ich hoffe es wird genau so erfolgreich wie in diesem Jahr.

 

An dieser Stelle möchte ich all meine Lieben noch einmal auflisten:

 

Barbara Boisserée, Musti, Janina, Joana, Papa und Mama Höschler Puschel, Jody und Mike, Anja und Christian, Conny und Harry, Claudia und Matthias, Elke und Walter, Alex und Frank, Melli, Ben, Jutta, Toni, Jenny und Thomas, Hildegard und Jossel, Michaela Lützenkirchen, Farah, Ewald Berndt, Susanne Klöcker, Susanne Weis, Rosi.

 

Ich hoffe, ich habe keinen vergessen.

 

Euch möchte ich Danke sagen für Eure Hilfe, denn ohne Euch wären die ganzen Events nicht machbar gewesen.

 

Freundschaft ist nichts anderes als die tiefe Einheit der Welt. Ohne sie würde das Sichtbare Universum nicht existieren. Es wäre dem Nichts preisgegeben, das die Abwesenheit vom Licht bedeutet.        (Weisheit der Indianer)