Türschlösser wechseln Schritt für Schritt

Sie klemmen, lassen sich nur noch mit viel Mühe schließen und öffnen, oder funktionieren gar nicht mehr: Türschlösser nutzen sich schnell ab, besonders wenn sie häufig benutzt werden. Um Ihre Tür ohne Probleme nutzen zu können, müssen Sie Ihre Türschlösser rechtzeitig auswechseln. Hier erfahren Sie, wie Sie Schritt-für-Schritt vorgehen müssen, um Ihr Türschloss reibungslos auszutauschen. 

1. Den Schließzylinder abmessen

Bevor sie ein neues Schloss kaufen, sollten Sie die Größe bzw. die Länge Ihres alten Schließzylinders ermitteln. Dazu müssen Sie die Tür öffnen und die schmale Seite der Tür (das Türblatt) betrachten. Auf der Höhe des Riegels bzw. des Türschlosses befindet sich eine Kreuzschlitzschraube (die Stellschraube). Vom Mittelpunkt dieser Schraube messen Sie einmal den Abstand zur linken Außenseite des Zylinders, danach zur rechten Außenseite. 

2. Abmontieren des alten Schlosses

Nachdem Sie den Schließzylinder abgemessen haben, können Sie nun das alte Schloss abmontieren. Dazu müssen Sie die Kreuzschlitzschraube herausdrehen, welche zuvor als Orientierung für die Messungen gedient hat. Um den Schließzylinder zu entnehmen, stecken Sie Ihren Schlüssel in das Türschloss und drehen Sie ihn abwechselnd um circa 20 Grad nach links und dann nach rechts, bis sich der Zylinder löst. Anschließend können Sie noch den Türgriff und dazu den eingebauten Vierkant entfernen. Als letztes montieren Sie das Schloss heraus. Dazu müssen Sie die beiden Schrauben abmontieren, welche oben sowie unten am Schloss zu finden sind. Dieses Schloss sollten Sie nun in einem Fachgeschäft nachkaufen.

3. Einbau des neuen Schlosses

Der Einbau eines neuen Schlosses erfolgt wie der Ausbau, nur in umgekehrter Reihenfolge. Stecken Sie das neue Schloss in die Tür und montieren Sie es mit den beiden Schrauben oben und unten gegen die Tür. Befestigen Sie nun den Türgriff und den Vierkant und fixieren Sie diese. Testen Sie unbedingt, ob der Vierkant auch wirklich beim Betätigen funktioniert und sich dreht. Den Zylinder müssen Sie jetzt gemäß den am Anfang ermittelten Werten einsetzen. Zum Schluss überprüfen Sie noch einmal mit Ihrem Schlüssel, ob alle Schließfunktionen richtig funktionieren und ziehen Sie erst dann die Stellschraube fest.

Sollten Sie sich nicht zutrauen das Türschloss selbst zu wechseln, dann sollten Sie lieber einen Fachmann hinzuziehen. In Berlin ist ein seriöser Ansprechpartner zum Beispiel dieser Schlüsseldienst Berlin.

Das eigene Zuhause einbruchsicher machen

Mit sinnvollen Maßnahmen machen Sie Ihr Zuhause einbruchssicher. Damit sich Unbefugte keinen Zutritt verschaffen können, überlassen Sie Ihre Sicherheit nicht dem Zufall. In wenigen Schritten schützen Sie Ihr Zuhause vor Einbrechern. Einbruchsdelikte steigen von Jahr zu Jahr. Aber es stehen Ihnen unterschiedliche Maßnahmen zur Verfügung, um Diebe abzuwehren. Sparen Sie nicht an Ihrer Sicherheit, denn Einsparungen an der falschen Stelle werden später zum Bumerang. 

Alarmanlagen für mehr Sicherheit 

Der laute Ton gibt Einbrechern keine Zeit, sich unbemerkt in Ihr Haus oder Ihre Wohnung zu schleichen. Investieren Sie in hochwertige Alarmanlagen und achten Sie darauf, dass diese fachmännisch montiert sind.

Überwachungskameras

Kameras erfüllen zwei Aufgaben. Der Täter fühlt sich beobachtet und Sie haben gleichzeitig einen Beweis für den Einbruch beziehungsweise Einbruchsversuch.

Qualitativ hochwertige Schlösser

Montieren Sie an Ihrer Eingangstür ein Balkenschloss. Einbrecher müssen schnell und leise in Ihr Zuhause eindringen. Gut gesicherte Türen schrecken Diebe ab. Das Aufbrechen dauert zu lange und verursacht Lärm.

Einbruchssichere Fenster

Eine Schwachstelle jedes Hauses oder Wohnung sind die Fenster und Terrassen- sowie Balkontüre. Öffnen oder kippen Sie Ihre Fenster nur, wenn Sie zu Hause sind. Wenn Sie nicht gerade neu bauen, lohnt sich der Tausch Ihrer alten Fenster auf jeden Fall. Entscheiden Sie sich für einbruchhemmende Fenstermodelle. Optisch sind solche Fenster von herkömmlichen nicht zu unterscheiden. Dennoch bieten Sie Ihnen verstärkten Schutz, da die Fenster an mehreren Stellen im Mauerwerk verankert sind. Die Beschläge sind mit speziellen Zapfen versehen und verhindern ein leichtes und schnelles Aufhebeln.

Helfende Hände

Kennen Sie folgendes Szenario, das Sie trotz Vorsicht nie ausschließen können? Sie schließen Ihre Türe oder es wurde Ihnen die Tasche gestohlen. Jetzt stehen Sie vor verschlossener Türe und guter Rat ist teuer. Hilfe bekommen Sie vom Schlüsseldienst. Vertrauen Sie jedoch nur zertifizierten Unternehmen. 

Worauf Sie noch achten sollten

Vermeiden Sie auf Ihrem Grundstück dunkle, unübersichtliche Stellen. Sorgen Sie für eine ausreichende Beleuchtung und schneiden Sie Sträucher regelmäßig zurück. Überfüllte Postkästen zeigen den Einbrechern, dass Sie abwesend sind. Bei längerer Abwesenheit schalten Sie abends in den Innenräumen mithilfe Zeitschaltuhren das Licht ein und aus.

Wie funktioniert Lockpicking?

Mal hier und dort haben einige sicherlich schon etwas über das sogenannte Lockpicking gehört. Schließlich ist diese Aufsperrmethode sogar unter Geocoachern, Geheimdiensten und Schlüsseldiensten bekannt, aber sogar kleinere Meisterschaften sind schon in Deutschland brandaktuell. Denn die Aufsperrmethode sieht es vor, dass ohne Schlüssel und der Beschädigung des Türschlosses die Türe geöffnet werden muss. Dazu werden Picks, Werkzeuge, die es schon als Set zu kaufen gibt, genutzt.

Lockpicking ist eine reine Übungssache

Auch wenn es leicht klingt, so ist das Türöffnen mit den Picks gar nicht so einfach, wie anfänglich gedacht. Ganz klassisch setzt man entsprechend vorgeformte Werkzeuge in den Kanal des Schlosskerns, um die dort enthaltenen Stifte, die zum Versperren notwendig sind, herunterdrücken zu können. Der Spanner kommt jetzt zum Einsatz, um dann wiederum den Kern des vorhandenen Schließzylinders zu drehen, um so die Verriegelung ähnlich dem Schlüssel zu entsperren. Allerdings ist das die leichteste Methode und beim Lockpicking gibt es noch viele weitere Vorgehensweisen wie das Setzen, Raken und Haken beweist. Während die Perkussionsmethode einst das einstige Vorhaben des Lockpickings war, denn hierbei handelt es sich um die Methode, Fehler/Sicherheitslücken der Schlösser auszunutzen. Genau darauf basierte das gesamte Lockpicking einst, aber mittlerweile wurde unter vielen ein Sport der Türöffner entwickelt, die jedoch nicht zwangsläufig auch beruflich als Schlüsseldienst tätig sind. Auch jeder Privatmann könnte so erlernen, in gewissen Situationen sein eigenes Türschloss zu öffnen. Schaden kann es nicht.

Ohne das passende Werkzeug klappt es nicht mit dem Lockpicking 

Lockpicking bedeutet zu Deutsch „Lochstechen“ und so ähnlich kann sich jeder Laie dieses Vorhaben auch vorstellen. Dazu gibt es die sogenannten Picks, welches unterschiedliche Werkzeuge zum „Lochstechen“ hervorbringt, um so die Türöffnung leichter ermöglichen zu können. Die Werkzeuge sind ganz unterschiedlichen Schlössern angepasst, sodass auch die Königsdisziplin mancher Sicherheitsschlösser hier geknackt werden kann, wenn auch mit etwas Übung. Doch vom Spanner bis Schlange, Schneemann, Halbdiamant, Extractor, Sperrpistole, Six Mountains, Jiggler Tropfendiamant und Hook & Co müssen die passenden Werkzeuge vorhanden sein, um die unterschiedlichen Methoden beim Lockpicking üben zu können. 

Aller Anfang ist schwer, auch für professionelle Schlüsseldienstleister, sodass ein wenig Übung beim Lockpicking vom Vorteil wäre. Und wer weiß, vielleicht reicht es ja auch für die eine oder andere Meisterschaft?

So findet ihr seriöse Schlüsseldienste

Eine kleine Unachtsamkeit reicht aus, damit man vor einer verschlossenen Türe steht und nur der Schlüsselnotdienst helfen kann. Allerdings sind etliche mediale Berichterstattungen und TV-Ausstrahlungen mit dafür verantwortlich, dass die meisten Menschen Sorge haben, auf ein sogenanntes schwarzes Schaf hineinzufallen, welches den Schlüsseldienst in unseriöse Machenschaften ausufern lässt. Keine Frage, die Tür wäre am Ende des Tages geöffnet, aber die Kosten sind exorbitant und Wucher. Damit dies nicht passiert, gibt es wenige Tricks, die helfen, um den seriösen Schlüsseldienst von einem unseriösen Türöffner zu unterscheiden.

So findet jeder einen seriösen Schlüsseldienst

Es mag auf den ersten Blick schwierig erscheinen, einen seriösen Schlüsselnotdienst zu finden, aber das ist nur der erste subjektive Eindruck. Mit ein wenig Know-how findet jeder rundum die Uhr seinen fairen Schlüsseldienstmitarbeiter, der die Tür zu humanen Preisen öffnet, schnell arbeitet und ebenso seriös wieder verschwindet. Um genau dies zu finden, sind folgende Hinweise bei der Suche essenziell, damit schwarzen Schafen aus der Schlüsseldienstbranche das Handwerk gelegt werden kann.

  • Schlüsseldienste nur im eigenen Umkreis heraussuchen
  • Keine Call-Center Schlüsseldienstnummern! (diese kommen meist aus weit entfernten Städten und veranschlagen horrende Anfahrtskosten) 
  • Rufnummern der eigenen Stadt bieten mehr Sicherheit bei der Suche eines Schlüsseldienstes
  • Reputation im Web beachten
  • Inhaber des Schlüsseldienstes gerne durch die Suchmaschine laufen lassen
  • Seriöse Schlüsseldienste fragen nach Ausweise, um Einbrechern & Co nicht die Türe zu öffnen
  • Ein seriöser Schlüsseldienst wird niemals vor getaner Arbeit eine Unterschrift einfordern
  • Ungefähre Kosten werden von seriösen Schlüsseldiensten immer genannt ( inklusive Anfahrt, Nachtzuschlag )
  • Mehr als 250-300 Prozent des eigentlichen Preises ( im Web ungefähre Preisspannen einsehen ) ist Wucher und unseriös

So trennt sich bei einer nicht geschützten Berufsbezeichnung stets die Spreu vom Weizen und jeder weiß einfacher, welcher Schlüsseldienst seriös ist. Teure 0900-Nummern sollten derweil ebenso wie 0180-Nummern gänzlich außer acht gelassen werden. Ein seriöses Unternehmen aus derselben Stadt oder Nachbarstadt nutzt in aller Regel die örtliche Vorwahl und ist im Notfall noch per Handy erreichbar. So findet sich mit all den Hinweisen leichter ein Schlüsseldienst, der im Notfall sofort zu fairen Konditionen zur Stelle ist.