Wie funktioniert Lockpicking?

Mal hier und dort haben einige sicherlich schon etwas über das sogenannte Lockpicking gehört. Schließlich ist diese Aufsperrmethode sogar unter Geocoachern, Geheimdiensten und Schlüsseldiensten bekannt, aber sogar kleinere Meisterschaften sind schon in Deutschland brandaktuell. Denn die Aufsperrmethode sieht es vor, dass ohne Schlüssel und der Beschädigung des Türschlosses die Türe geöffnet werden muss. Dazu werden Picks, Werkzeuge, die es schon als Set zu kaufen gibt, genutzt.

Lockpicking ist eine reine Übungssache

Auch wenn es leicht klingt, so ist das Türöffnen mit den Picks gar nicht so einfach, wie anfänglich gedacht. Ganz klassisch setzt man entsprechend vorgeformte Werkzeuge in den Kanal des Schlosskerns, um die dort enthaltenen Stifte, die zum Versperren notwendig sind, herunterdrücken zu können. Der Spanner kommt jetzt zum Einsatz, um dann wiederum den Kern des vorhandenen Schließzylinders zu drehen, um so die Verriegelung ähnlich dem Schlüssel zu entsperren. Allerdings ist das die leichteste Methode und beim Lockpicking gibt es noch viele weitere Vorgehensweisen wie das Setzen, Raken und Haken beweist. Während die Perkussionsmethode einst das einstige Vorhaben des Lockpickings war, denn hierbei handelt es sich um die Methode, Fehler/Sicherheitslücken der Schlösser auszunutzen. Genau darauf basierte das gesamte Lockpicking einst, aber mittlerweile wurde unter vielen ein Sport der Türöffner entwickelt, die jedoch nicht zwangsläufig auch beruflich als Schlüsseldienst tätig sind. Auch jeder Privatmann könnte so erlernen, in gewissen Situationen sein eigenes Türschloss zu öffnen. Schaden kann es nicht.

Ohne das passende Werkzeug klappt es nicht mit dem Lockpicking 

Lockpicking bedeutet zu Deutsch „Lochstechen“ und so ähnlich kann sich jeder Laie dieses Vorhaben auch vorstellen. Dazu gibt es die sogenannten Picks, welches unterschiedliche Werkzeuge zum „Lochstechen“ hervorbringt, um so die Türöffnung leichter ermöglichen zu können. Die Werkzeuge sind ganz unterschiedlichen Schlössern angepasst, sodass auch die Königsdisziplin mancher Sicherheitsschlösser hier geknackt werden kann, wenn auch mit etwas Übung. Doch vom Spanner bis Schlange, Schneemann, Halbdiamant, Extractor, Sperrpistole, Six Mountains, Jiggler Tropfendiamant und Hook & Co müssen die passenden Werkzeuge vorhanden sein, um die unterschiedlichen Methoden beim Lockpicking üben zu können. 

Aller Anfang ist schwer, auch für professionelle Schlüsseldienstleister, sodass ein wenig Übung beim Lockpicking vom Vorteil wäre. Und wer weiß, vielleicht reicht es ja auch für die eine oder andere Meisterschaft?