Einleitung:

Im Juli 2002 starteten Mone, Pam, Guido, Wolfgang, Marlene und Christoph einen Wanderritt zum Kloster Maria Wald. Meine Beziehungen dorthin reicht in meine Kindheit zurück, wo ich Bruder Jordan, den Züchter des Klosteransässigen Gestüts, kennen lernte. Mittlerweile ist eine Freundschaft entstanden die ich nicht mehr missen möchte.

Bei der Ankunft im Kloster, hielt Bruder Jordan schon eine Weide mit frischem Wasser für unsere Pferde bereit. Wir Reiter bekamen jeder eine kalte Erfrischung. Nach dem Absatteln machten wir es uns in der Klosterschänke gemütlich. Bei Erbsensuppe und Cola erzählte Jordan uns von einem vor dem Schlachter geretteten Pferd. Jeder neue Versuch ihn seit einer Verletzung am Sprunggelenk, wieder einigermaßen Reitbar zu bekommen, schlug fehl. "Rex" hatte kein Vertrauen mehr in die Menschheit. Was genau passiert ist, warum er so ein Misstrauen entwickelt hat, weiß niemand. Beim annähern der Box, stand Rex auf zwei Beinen und keifte jeden fremden Menschen massiv an. Niemand, außer Bruder Jordan, traute sich näher als zwei Meter an seine Box. Da Jordan die tragenden Stuten nicht mit ihm zusammen stellen wollte (um Verletzungen zu vermeiden) stand Rex ganz alleine auf einer Weide. Nur Jordan konnte ihn auf - und abweiden!
Nach dem essen besuchten wir Rex auf der Weide. Pam und ich gingen zu ihm und versuchten Kontakt herzustellen. Aber das erste was wir zurück bekamen war ein freundlicher tritt aus der Hinterhand in unsere Richtung. Jordan schimpfte und meinte: " nicht zu nah!". Wir behielten einen kleinen Sicherheitsabstand und beobachteten ihn einige Zeit lang. In dieser Zeit unterhielten sich unsere Schüler mit Jordan. Wir bekamen natürlich nicht mit, das Jordan ihn zu uns bringen sollte, damit wir es mal versuchen. Wäre wohl seine letzte Chance! Jordan willigte nicht ein. "Das ist kein Frauenpferd", meinte er.
14 Tage später telefonierte ich mit ihm … Rex ging uns nicht mehr aus dem Kopf. Jordan rechnete schon mit meinem Anruf und nahm sich noch einen Tag Gedenkzeit. Schon am frühen Morgen des 24.08.02 bekam ich seinen Rückruf! Er sagte, er hätte die ganze Nacht kaum ein Auge zugetan und sei zu dem Entschluss gekommen, es mit uns zu versuchen! Wir machten Luftsprünge und organisierten sofort einen Wagen mit Anhänger ……….

Tagebuch "Rex"


24.08.02

Nach langem hin und her, diversen überredungs- Künsten, dass eine Frau genauso gut mit einem großen Pferd umgehen kann, holen wir endlich Rex, den 5 Jährigen Rheinländer Wallach, vom Gestüt Maria Wald, ab. Im Schlepptau haben wir Dunja unsere Traber Stute.
Bruder Jordan, der Züchter von Rex, steht schon an der Hauptpforte des Klosters und erwartet uns mit einem freudigem lächeln. Pam und ich dürfen zum ersten Mal den Klosterhof von Innen sehen. Wir fahren laut Anweisung des Bruders, den Anhänger neben einen Strohstapel. Jetzt darf ich zum ersten Mal die Stallungen sehen. Rex steht alleine (und etwas sediert) in seiner Box. Bruder Jordan holt den völlig ausgeglichenen Wallach aus der Box und führt in nach draußen, wo er ihn mir überreicht. Pam steht derweil im Pferdehänger und beruhigt Dunja, die natürlich gar nicht rafft, was hier los ist. Mit viel Ruhe und einigen Streicheleinheiten geht Rex nach 10 min. in den Hänger. Bruder Jordan freut sich dass wir nicht, wie die "Anderen", das Pferd mit dem Besen oder gar mit der Longe in den Hänger prügeln. "Klasse" sagt er und zeigt uns zum Abschied seinen erhobenen rechten Daumen. Er strahlt über beide Ohren.
Die fahrt verläuft gut. An der Weide angekommen, lässt Rex sich mühelos entladen. Die anderen drei Pferde schauen erwartungsvoll rüber. Musti macht das Weidetor auf und Pam lässt erst einmal Dunja zur Herde zurück. Rex schaut sich sein vorerst neues zu Hause skeptisch an. Ich lasse ihn mit Halfter auf die Weide. Zu unserem erstaunen, integriert er sich sofort und steht schon nach wenigen Minuten grasend zwischen den Anderen. Unsere sorgen um ein paar Macken waren absolut umsonst.
 

25.08.02

Santana hat sich verliebt!!! Sie lässt Rex keine Sekunde aus den Augen. Alle Anderen haben sich schon an den Riesen gewöhnt. Außer Dunja, sie spielt die kleine Zicke! Kommt bei ihm aber nicht durch.
 

26.08.02

Noch ein Neuling. " Joy - Street" kommt zur Herde. Sie integriert sich genau so schnell und ist froh nicht mehr im Knast zu stehen.
 

27.08.02

Die Fliegen sind unausstehlich, wir beschließen die Pferde sofort umzustellen. Wir besorgen uns Helfer samt Auto und Anhänger. Was erstaunlicher Weise immer auf Anhieb und tadellos klappt! - bussi an unsere Freunde-
Gegen 19 Uhr ist die ganze Mannschaft versammelt. Rex und Joy sollen verladen werden. Die Anderen wollen wir wie immer zur neuen Weide reiten. Leider fängt es zu regnen an, ein Gewitter zieht auf. Wir versuchen es aber trotzdem, da beide Pferde Hänger fahren gewöhnt sind. Falsch gedacht! Joy geht ohne Probleme in den Hänger, Rex steht vor dem Ungeheuer und hat panische Angst. Ich versuche es wie am ersten Tag. Er vertraut mir nicht, hat Angst, wir bringen ihn wieder weg. Er reißt sich los und rennt weg. Josef schaltet sofort und sperrt ihm den Weg ab. Langsam geht er auf ihn zu und redet auf ihn mit beruhigender Stimme ein. Rex lässt sich einfangen. Wir halten zur Vorsicht jeder einen Strick in der Hand, Josef rechts, ich links. Wir denken ihn so besser kontrollieren zu können. Wieder falsch gedacht! Rex rennt sofort wieder los. Sich seiner Kraft bewusst, ohne Rücksicht auf Verluste. Josef schafft es für einen Moment ihn an einem Baum zu bremsen. Rex ist aber schlau, dreht ab und rennt weiter. Derzeit haben wir ihn noch immer am Strick. Josef stolpert über eine Wurzel und kracht eine kleine Böschung hinunter. Ich hänge immer noch an der anderen Seite und versuche den Brummer noch zurück zu halten. Antonie macht schnell das Gatter auf und Rex hält an, schaut verdattert zu mir: " ich will nicht weg hier!!!"
Kurz um holen wir Dunja und verladen sie zu Joy, die ganz lieb im Hänger steht. Guido leistete ihr die ganze Zeit seelischen beistand. Wir bringen die beiden zur neuen Weide. Mittlerweile kracht und blitzt es von allen Seiten. Wir vertagen die ganze Aktion auf den nächsten Vormittag.
 

28.08.02

Karl fährt den Jeep samt Anhänger auf die Koppel. Rex traut ihm nicht wirklich und lässt sich von mir einfangen. Ich versuche ihn diesmal ohne Führpferd in den Hänger einzuladen. Aber nein, Rex will nicht! Wir haben Zeit…..viel Zeit. Rex spielt mit uns, zerreißt Halfter und Strick, lässt sich aber immer wieder einfangen und zur Laderampe führen. Ich bin völlig außer mir. Pam und Josef halten die drei Anderen in sichtweite am Strick. Sie lassen sich nicht aus der ruhe bringen. Wir haben die Nase voll und sedieren ihn. Ohne ihn dabei zu verletzen, pustet Karl gezielt das Serum durch`s Blasrohr, in den Hintern. Rex zuckt nur ein wenig. Intra Venös sedieren, wollen wir nicht, da er sonst schon wieder eine schlechte Erfahrung macht, die wir mühsam abbauen müssen.
Rex lässt den Kopf hängen, die Sedierung war erfolgreich. Wir können ihn nun ganz ruhig verladen. Jetzt stellen wir Mio zu Rex und fahren los. Beim entladen gibt es keine Komplikationen.

- am Abend wollen wir ein wenig mit Rex arbeiten. Santana steht gesattelt am Weidetor und wartet sehnsüchtig auf Rex. Pam und ich wollen Rex einfangen, er will aber überhaupt nicht. Nach 5 Minuten hin und her Rennerei, gebe ich auf und hole mir Santana in die Weide. Ich sitze auf und beginne mit dem " Join-up" zu Pferd. Alles verläuft ohne Worte. Pam steht in der Mitte der Weide und wartet der Dinge ab. Als Rex aufgibt, nimmt Pam das Halfter und legt es ihm um. Wir satteln und trensen ihn auf. Ohne Probleme. Der weg zum Reitplatz ist kurz und gemütlich.
- an der Longe läuft Rex einwandfrei. Schritt, trab Galopp, mal ruhig, mal etwas schneller, je nach Befehl den ich ihm gebe. (Früher wurde er mit Ausbinder longiert. Was nun aber überhaupt nicht nötig ist und unserer Vorstellung der Ausbildung keinesfalls nahe kommt. )
Nach einer halben Stunde Longierarbeit nehme ich Rex in die Mitte des Longierplatzes und schnalle die Longe ab. Ziehe die Steigbügel herunter. Pam sagt nur: " neeee, ne?" Ich sage: "DOCH!!!" *lacht* Ich brauche aber eine Anlehnung und die Sicherheit, die Pam mir entgegen bringt. " Also bleib bei mir", sage ich. Ich nehme die Zügel auf und … *** mann ist der Hoch*** *grummel* Rex bietet sich sofort an und geht extrem durchs Genick. Er ist sich nicht sicher, ob ich ihm auch wirklich keine Sporen in die Flanken hauen will. Er geht zaghaft weiter, jeden Schritt muss ich aus ihm heraus treiben. *Wie jetzt? Ich darf den Hals lang machen???* < Rex
Pam: " Lass ihn nur Vorwärts Abwärts laufen… er verkrampft sich sonst!"
Okay, denke ich, gebe ihm den Zügel frei. Rex prustet, entspannt sich und wir traben. Ich merke sofort, das es nichts neues für ihn ist…immer noch jeden Schritt aus ihm heraus treibend." Wenn du spass haben willst, musst du schon mit mir zusammen arbeiten", erkläre ich ihm. Nach 15 Minuten denken wir, reichts erstmal. Ich steige ab, schnalle die Steigbügel hoch und bedanke mich bei ihm. Wir bringen die beiden Pferde zurück nach Hause.
 

29.08.02

Bruder Jordan ruft an: " Was macht Rex?", fragt er. Ich erzähle vom Vortag. Er glaubt es nicht, ist fassungslos. Ich lade ihn heute Abend als Zuschauer ein.
Diesmal nehmen wir Dunja als Begleitung mit. Rex freut sich - er läuft prima an der Longe. Bruder Jordan kommt. "Okay", sage ich und setze wieder auf den riesigen Pferderücken. Pam wieder in der Mitte! Bruder Jordan traut seinen Augen nicht. Rex geht auch am langen Zügel. Wir reiten ein paar Runden im Schritt, dann im Trab. Funktioniert. Rex freut sich. Ich steige ab und Pam setzt sich drauf. Klappt auch prima. Ich stehe in der Mitte der‚ Reitbahn und sehe dass auch Pam treiben muss. Nach ein paar Runden steigt auch Pam ab. Wir wollen ja nicht gleich übertreiben!
Bruder Jordan strahlt.
 

02.09.02

Rex hat ein dickes Bein. Das Forderkopfwurzelgelenk ist völlig dick, heiß und mit Flüssigkeit eingelagert. Eine kleine Wunde ist zu sehen, die aber oberflächlich angesehen nicht so schlimm aussieht. Ich denke ein tritt von Apollo! Ich rufe bei Bruder Jordan an und bitte um Erlaubnis, einen Tierarzt anrufen zu dürfen. " Na klar, wenn Du meinst es ist nötig, dann rufe den Tierarzt an", bekam ich als Antwort. Ich mache sofort einen Termin mit dem Doc aus. Heute um 17 Uhr. Wir warten, keine Tierarzt weit und breit. Ich rufe um halb sechs in der Praxis an: "Ups, es ist uns ein Notfall dazwischen gekommen. Wir müssen den Termin auf morgen verschieben". " Okay", sage ich und gebe ihr meine Handynummer.
 

03.09.02

11:30 Uhr, wir holen Rex aus der Weide. Mittlerweile brauchen wir ihm nicht mehr hinterher zu rennen. Ein riesen Fortschritt!
Der Tierarzt sieht ihn und meint: " Da habt ihr euch aber einen Riesen ausgesucht!" und lacht. Rex meint derweil er könnte mit diesem Menschen spielen. Wir nehmen an, er hat Angst. " Das ist ein Selbstbewusstes Pferd" sagt der Doc und macht ihm freundlich klar, dass er ruhig stehe bleiben soll. Ich bin darauf gefasst, dass nun das nächste Halfter sein Ende sieht. Aber nein, Rex steht ganz brav da und vertraut dem Doc. **Toll** Der Doc entfernt die Kruste von der Wunde, ein riesiges Loch kommt zum Vorschein. Er spült es mit Penicillin aus und gibt ihm dazu noch eine Antibiotika Spritze. Zum Schluss schmieren wir das Bein mit Acetat ein. Nun heißt es abwarten. Die ersten 4 Tage sollen wir das Bein mit Penicillin spülen. Des Weiteren, bis das Bein eine Besserung vorzeigt, immer wieder mit Acetat einschmieren.
 

03. - 08.09.02

Wir behandeln das Bein täglich. Rex ist völlig relaxt und macht keine Probleme. Das Vertrauen kommt! *Klasse!* Nun ist das Penicillin alle, jetzt müssen wir nur noch täglich Acetat auftragen. Kurios ist allerdings, Rex lahmt kaum, er galoppiert sogar über die Weide.
 

07.09.02

Nachdem ich seine Wunde behandelt habe, beschlage ich Joy und denke: " Rex `s Füße könnten auch mal ne Korrektur vertragen!" Er steht so lieb da, ich mach mich ans Werk. Zuerst mit Zange und Messer bewaffnet, ich knie mich neben ihn und lege seinen Huf auf mein rechtes aufgestelltes Knie. Für Rex ist das die normalste Sache der Welt. Ich bin glücklich, es klappt ohne Probleme! Das schöne ist, ich brauche ihn nicht mal anzubinden.

…. Jetzt heißt es: erst mal abwarten!
 

08.- 15.09.02

Wir schmieren das Bein täglich ein. Zwischendurch ruft Bruder Jordan an und fragt was wir mit Rex gemacht haben?! " Er kommt ohne Weidehalfter zu mir", erzählt er ganz erstaunt. Ich erkläre ihm, dass er durch den täglichen Umgang während der Behandlung, ein sehr enger Kontakt entstanden ist. Er fasst vertrauen. Und das jeden Tag ein bisschen mehr.
 

17.09.02

Rex tobt wie wild auf der Weide. Das Bein ist wieder abgeschwollen und der Bewegungsablauf ist klar. Wir beschließen ihn weiter zu arbeiten.
 

18.09.02

Rex freut sich mich zu sehen und kommt im gestreckten Galopp auf mich zu. Ich bin gerührt. Nachdem ich ihn ausgiebig geputzt habe (wie immer ohne anbinden!), kommen Sattel und Trense an die Reihe. Ohne Probleme. Selbst als er ohne Trense da steht, bleibt er ganz ruhig und wartet der Dinge ab. Antonie reicht mir den Sattel, sie möchte mir helfen ihn auf seinen Rücken zu hieven …, da scheut Rex. Ich sage zu "Tonie": " Bitte nicht, er hat noch kein normales Vertrauen aufgebaut, wir müssen Vorsichtig umgehen". Tonie versteht sofort und weicht zurück. Ich lasse ihn den Sattel zwei Minuten beschnuppern und lege ihn dann sorgfältig auf seinen Rücken. Ich muss jedes mal den Kopf schütteln, weil er sooooo groß ist und ich den Sattel nicht wie gewohnt mit einem Handgriff in die richtige Position bringe. Er steht regungslos auf dem Weg neben meinem Auto, während ich das Putzzeug verstaue. Zur Übung, knalle ich den Deckel von meinem Kofferraum zu… hmmmm… NICHTS! Er zuckt noch nicht mal. Diesmal gehen wir ohne Führpferd zum Platz. Bruder Jordan erwartet uns dort. Rex folgt mir am langen Zügel. " Ein bisschen schauderhaft ist das alles hier schon" denkt Rex und geht prustend an Dustin Florian und Blümi, die auf der angrenzenden Weide neben dem Platz stehen, vorbei. Aber er geht.
Ich versuche eine Mülltonne mitzunehmen, lasse Rex zuvor aber schnuppern. Das Geräusch ist neu und angst einflößend…also lassen wir sie nach ein paar Meter stehen. "Beim nächsten mal, ein Stückchen weiter", denke ich. Pam gibt zurzeit eine Reitstunde mit Marlene auf Mio, an der Longe.
Wie immer, fange ich mit der Bodenarbeit an. 15 Minuten rechts, dann 15 Minuten links. Ohne Peitsche und Notfalls nur mit der sanften Stimme. Klappt prima.
Jordan erzählt: " Früher ist der nie die rechte Hand an der Longe gegangen!" Ich tausche mit Tonie Longe gegen Zügel und sitze auf. Rex geht sofort extrem am Zügel durchs Genick. Ein gewaltiges Muskelpaket, voller Power, baut sich unter mir auf. Ich muss aber jeden Schritt aus ihm heraus treiben. Mir ist etwas mulmig in dieser Höhe. Pam schimpft: " Mone! - reite einfach- und nix anderes! Du musst ganz unten anfangen, der kann doch noch garnix, also reite einfach nur Vorwärts Abwärts!!! Er schlufft und weiß mit deinen Hilfen nix anzufangen!" (Die hat gut reden)
Jordan ruft: " lass ihn keine Sekunde aus den Augen!"
Ich reite ihn koordinationslos rechte und linke Hand. Unzufrieden mit mir selber aber keinesfalls sauer auf Rex, steige ich ab und übergebe ihn an Pam.
- Jetzt wo Pm oben sitzt merkt auch sie wie sehr man ihn treiben muss. Sie reitet ihn im Schritt am langen Zügel. Im Trab geht er sofort wieder durchs Genick. Rex arbeitet aber toll mit. Als Pam absteigt, schimpft sie mit mir: " Du musst nicht allzu viel von dir verlangen, er ist noch jung und hat null Erfahrung!"
Hmmmm…., denke ich, wenn sie nur wüsste, ich bin völlig enttäuscht von mir. Ich weiß dass ich es kann, aber da war ein bisschen zuviel Respekt gekoppelt mit Misstrauen, Rex gegenüber. Allerdings bin ich Rex nicht böse. Ich entschuldige mich bei ihm für mein Misstrauen und meine Dummheit.
Diesmal reite ich ihn zurück zur Weide, ganz ruhig geht er neben Mio. Die Herde kommt zur Begrüßung angaloppiert. Tolles Bild!
 

20.09.02

Heute bin ich etwas k.o. vom Taxi fahren. Freue mich aber wie immer auf die Pferde. Abspannen, reiten! Rex ist gut gelaunt, kommt sofort zu mir und lässt wieder ohne Probleme satteln und trensen. Wir gehen zum Reitplatz und fangen unsere gewohnte Trainingseinheit an. Nach einer halben Stunde sitze ich wieder auf. Diesmal nehme ich die Zügel mit zwei Fingern in die Hand. Siehe da, er geht! Vorwärts - Abwärts! Pam: "Prima!- genau so!" Nach zehn Minuten verlange ich einen Handwechsel von Rex, " will ich aber nicht" meint Rex und bäumt sich unter mir auf. Notgedrungen - immer noch kein Vertrauen, nehme ich die Zügel kürzer. *plöpp*, ist der Kopf schon wieder extrem gebogen. Nach weiteren zehn Minuten versuche ich ihn das erste Mal anzugaloppieren. Hüpf macht er nur, aber keine Spur vom Galopp. Rechts - NÖ, Links - NÖ. Ich gebe auf, war zumindest besser als gestern. Ich reite ihn noch drei vier Runden am langen Zügel im Trab. Muss aber immer noch treiben. Dann lasse ich ihn im Schritt entspannen. Bin froh dass es besser geklappt hat.
 

25.09.02

Tonie holt mich wieder zu Hause ab. Pam und Claudia warten schon auf uns. Wir satteln die Pferde und gehen zum Platz. Pam gibt Claudia mit Mio Unterricht auf dem Oberen Zirkel. Ich longiere Rex auf dem Unteren.
Die Luft ist komisch - etwas Seltsames passiert - ich spüre eine wärme die Rex und mich umgibt. Es geht mir gut. Nach zehn Minuten trenn ich Rex von der Longe und beginne mit einem Follow-up. Er folgt mir mit gesunkenem Kopf. Rechts - Links - gerade aus - Rückwärts - enge Wendungen - WAAAAAAAAAAAHNSINN! Mir stehen die Tränen in den Augen (obwohl ich mich eigentlich längst schon an dieses Gefühl gewöhnt haben müsste). Nachdem ich mich ausgiebig bei ihm bedanke, setze ich mich vorsichtig in den Sattel. Ich reite - reite- reite- reite- reite…. In einer "Einheit" mit Rex. Ich denke Trab und er trabt an. Ich denke "schnell" und er wird schneller. Ich denke "langsam", er wird langsamer. Mir kommen die Zügel so überflüssig vor. Er hat ein bisschen angst vor dem Flatterband, aber ich kann ihn überzeugen dass es uns nichts anhaben will und er geht problemlos daran vorbei. Ich fühle mich wohl. Habe Vertrauen. Neuer Versuch, ich gebe die Galopphilfe - *plöpp* - beim ertsen Versuch springt er in den Galopp! Ich lache, "traumhafter Galopp"! Versammelt, gestreckt, ausgesessen oder im leichten Sitz, alles kein Problem. Der Wechsel zum Trab und Schritt klappt ohne zerren und ziehen. Kaum Gewichtsverlagerung ist nötig. - Seitenwechsel- Wieder Galopp, ich fass es nicht! Pam sagt nur: " WOOOOW"
Ich bin stolz und voller Dankbarkeit. Nach ein paar Runden ausruhen im Schritt, steige ich ab und schaue Rex in die Augen. Ich erschaudere. Seine Augen haben sich verändert. Sie strahlen keine härte oder angst mehr aus. Nein, ich sehe Liebe und Vertrauen! Er stupst mich mit der Nase an - fast kommt es mir so vor als wolle er sagen: " Hy Kumpel, haben wir das nicht toll gemacht? - Jetzt kraul mich endlich!" Ich kraule ihn zwischen den Ohren, dabei kommt er mit dem Kopf so tief, dass ich mich fast bücken muss.
Ich übergebe Tonie die Zügel. Die beiden marschieren voller Stolz über den Reitplatz und lernen einander näher kennen. Später reite ich ihn wieder zurück zur Weide. Ich beschließe, morgen mit ihm das Gelände unsicher zu machen.
 

26.09.02

Mist, das Wetter ist abscheulich. Der Ausritt wird auf nächste Woche vertagt. *traurigbin*
 

27.09.02

Es ist soweit, Rex wird von einem sehr guten Ausbilder und Freund von Jordan, Probe geritten. Jordan ist erstaunt das er sich ohne anlongieren auf das Pferd setzt. Der Ausbilder bedankt sich und lobt uns. Tolles Pferd und gut geritten!

20 Uhr, ich überrede Musti, er soll heute Abend doch zu uns kommen, damit ich morgen meinen Wunsch mit Rex ins Gelände zu gehen, doch noch erfüllen kann. Er stimmt zu.
 

28.09.02

Mein Geburtstag - super Wetter - fitte Pferde! Wir satteln unsere Pferde und machen uns auf den Weg. Musti reitet Mio unseren knuddel- Opa. Klasse Bild *lach*, Rex versucht seinen 186 cm großen Körper hinter dem 145cm kleinen Mio zu verstecken. Gelingt ihm nicht wirklich! Hihihihi Einen kleinen Vorsprung Rex gegenüber habe ich schon, er ist nicht beschlagen, sodass er nur vorsichtig vorankommt. Am Fischteich im Kallbachtal angekommen, erschreckt Rex sich vor dem plätschernden Geräusch des Wassers. Mio beweißt ihm, dass das Wasser überhaupt nicht böse ist und Rex lässt sich überzeugen, geht Mio einfach hinterher. *puhhh* " gut gegangen", denke ich. Jetzt reiten wir einen Berg hoch Richtung Pferdekopf, ich trabe Rex an - er schwebt über den weichen Boden. Dann versuche ich es im Galopp, jedoch traut er sich nicht einen Langestrecken Galopp hinzulegen. Er geht ganz versammelt und vorsichtig. Meine Sicherheit kommt wieder, Tempowechsel funktioniert einwandfrei und ohne zerren oder reißen am Zügel. KÜHE! - ganz schlimm - die bewegen sich ja!!! Zuerst müssen sie 5 Minuten beobachtet werden, bevor man daran vorbei laufen kann. " Naja, wenn Mio daran vorbeilaufen kann, kann ich das auch", denkt Rex. ( hi hi hi) Ich denke das Rex mal schauen könnte wo ich wohne und beschließe den Weg nach Hause zu nehmen. Oh weija - spielende, kreischende Kinder - Autos - arbeitende Leute in ihren Gärten, die dazu auch noch so komische Geräusche machen… aber Rex fühlt sich wohl… will sich präsentieren und geht an all diesen schlimmen Dingen vorbei, als wenn er so was jeden Tag machen würde. Zu Hause angekommen, müssen wir sofort wieder umkehren. Wir reiten durchs Kallbachtal zurück im Schritt, abwechselnd mit Trab. Dann kommen wir zu Mio`s Lieblings Galoppstrecke. Ich feure Rex richtig an, damit er mir mal zeigen kann, was er so drauf hat. Aber so ganz richtig traut er sich noch nicht. An der Weide angekommen, sind wir alle vier zufrieden und glücklich - Danke Musti!
 

29.09.02 - 17.10.02

Ich reite Rex alle zwei Tage im Gelände. Die meisten "schlimmen Dinge" werden zwar hin und wieder noch etwas skeptisch beäugt, aber Rex geht tapfer weiter. Das einzige was mir in dieser Harmonie noch fehlt, sind die Hufeisen. Er stolpert über jeden Stein.
 

14.10.02 - 10.11.02

Zwischenzeitlich hat Karl den Riesen beschlagen. Ging eigentlich ganz gut. Zwar musste Karl einmal von Pferdeflüsterer zum Pferdebrüller werden, aber alle Eisen sind dort wo sie hingehören. Und Rex geht wie ein ganz normales Pferd gehen soll. Sooft es geht wird er geritten. Mittlerweile auch von unseren Schülern.
 

11.11.02

Rex hat mal wieder ein dickes Bein. Ich kann aber auf Anhieb nichts erkennen. Ich lege einen Rivanol- Anguss- Verband an. Aber es hilft nicht wirklich. Also behandeln wir das Bein mit Coldpack weiter. Er lahmt kaum.
 

13.11.02

Pam und ich wollen die Pferde umstellen. Wir entscheiden .J. und Rex als erstes zu führen. Ich merke schon, dass Rex kaum gehen kann, als ich ihn durch das Weidetor führe. Auf dem Weg angekommen, bekomme ich ihn kaum von der Stelle. Pam treibt ihn von hinten an - sanft!
Mit schmerzverzerrtem Gesicht lässt der Grosse sich überreden doch weiter zu gehen. Wir müssen durch einen Bach (das Wasser ist ganz niedrig), Rex weigert sich. Über eine Stunde stehen wir vor diesem Bachlauf und zeigen Rex, das es r überhaupt keinen Grund gibt, sich so anzustellen. Aber, keine Chance. Da Pam und ich noch Termine haben, entschließen wir Rex erst einmal auf der alten Weide zu lassen. Wir bringen Santana und Apollo zu D. J., fahren anschließend nach Hause um die Kinder zu versorgen. Wir beschließen den armen Kerl am besten auf den Hof zu bringen, wo er trocken und geschützt stehen kann. In einer warmen Box, deren Türe Tag und Nacht offen steht. Er kann rein und raus sooft er möchte. Des Weiteren müsste er Raufutter bekommen, welches er auf unserer Weide noch keins bekommen hat. Das Kraftfutter alleine reicht wohl nicht aus. Jetzt fragen wir uns nur noch: " wie bekommen wir den Kerl dorthin?" Karl! Anhänger! Ich versuche Karl zu erreichen, während Pam auf der anderen Leitung mit Frau Boisserre` alles abklärt. Kein Problem, schön!
Karl ist weder auf FN noch Mobil zu erreichen. Ich rufe Bruder Jordan an und berichte ihm von unserem Vorhaben. Er gibt mir sein Okay. 5 Minuten später ruft er wieder an und sagt: " Wenn ihr Rex einmal verladen habt, dann bringt ihn sofort zurück! - Kein Tierarzt, falls ich beim Schlachthof vorweisen muss was er bekommen hat."
Ich glaube nicht, was ich da aus seinem Mund höre. Meine Gesichtsfarbe wechselt schlagartig, bin sprachlos, Pam ahnt etwas und sagt noch während ich Jordan am Telefon habe: " Das mach ich jetzt anders!!!".
Sie schnappt sich das zweite Telefon und telefoniert. Noch habe ich keine Ahnung mit wem. Völlig außer mir lege ich auf und gehe zur Küche. Pam telefoniert immer noch und grinst dabei auch noch. 15 Minuten später legt sie auf. In der Zwischenzeit ruft Jordan erneut an: " Rex ist hier in seiner gewohnten Umgebung, bei bestem Futter und Wasser, ich sorge für den Tierarzt. Ihr könnt jeder Zeit kommen und ihn reiten!"
Soll er nun zum Schlachter oder nicht???? Tränen schießen mir in die Augen, nur ein Gedanke schießt mir durch den Kopf: " OPERATION REX GELUNGEN - PATIENT REX TOT!!!!!
Das darf doch nicht sein!

Pam reißt mich auf den Boden der Tatsachen zurück. Sie sagt: " in spätestens einer Stunde sagt Sven uns bescheit, ob er Rex kauft!
Neeeeee ne? Wie - wie - wie - wie jetzt??? " Na er war das am Telefon! - er überlegt jetzt", Sagt Pam.
20 Minuten später klingelt erneut das Telefon, ich traue mich nicht den Hörer abzunehmen. Pam hebt ab und nach einer Minute strahlt sie. " Er kauft ihn!" und ich heule schon wieder. Bin fix und fertig, kann die ganzen Eindrücke kaum verarbeiten. Wir machen einen Termin aus. Am 23.11.02 um 12 Uhr bei mir. Ich rufe Jordan an und berichte von der Neuigkeit. Diesmal ist er sprachlos. Ich gebe ihm die Daten durch. Möchte nicht mehr allzu viel reden, zu sehr leide ich noch unter seinen Worten.
- Mittlerweile haben wir 16:30 Uhr. Rex muss zum Hof. Das einzige was noch klappen könnte, wäre ihn zu reiten. Pam sattelt Mio und ich lege Rex den Sattel auf. Ich steige auf, es ist schrecklich, er stolpert mit zwei Beinen über unter mir. Aber er ist tapfer, weiß ganz genau, warum weshalb und wieso das hier alles geschieht. Nach ca. 30 Metern geht er schon viel besser. Am Hof angekommen, geben wir ihm erst einmal Heu und Kraftfutter. Dustin, Florian und Blümi freuen sich. Sie beschnuppern sich, die Rangordnung ist auf Anhieb geklärt. Pam bringt Mio zurück zu den anderen, während Tonie, Markus und Ich, Serona, Joy und Dunja umweiden.
 

14.11.02

Ich rufe den TA an. Sie kommt auch sofort. Wir entdecken ein Hufgeschwür, das schon am Kronrand herausgetreten ist. Es nässt ziemlich heftig aus der Wunde. Sobald Rex merkt, das die TA ihm eine Spritze verabreichen möchte, lässt er sie bis auf einen Meter nicht mehr an sich ran. Ich sage ihr, dass ich das später mit Pam alleine machen möchte. Und sie übergibt mir die Spritze.
15 Uhr: Rex steht nicht still, er mag heute keine Spritze und ich bin zu aufgeregt. Ich breche ab, möchte nicht das er sich mir gegenüber schuldig fühlt.
 

15.11.02 - 22.11.02

Wir behandeln das Bein Homeophatisch. Es ist abgeschwollen und Rex geht wieder klar.
 

23.11.02

11 Uhr: Bruder Jordan fährt vor. Ich begleite ihn ins Haus und gieße ihm eine Tasse Kaffee ein. Da er eine Stunde zu früh ist, haben wir endlich genug Zeit um in Ruhe zu reden. Ich achte seine Lebensweise und den Umgang mit den Pferden, schon so lange ich ihn kenne (also fast mein ganzes Leben lang). Zum dem noch seine Liebenswürdige Art. Deshalb liegt es mir auf dem Herzen, ihm zu sagen, wie ich mich nach unserem letzten Telefonat gefühlt habe. Es tut ihm leid, er selber war auch ratlos an diesem Tag, kam doch alles aus meinem Munde so heftig bei ihm an. Ich hatte ihm einen Schrecken eingejagt, als ich sagte " er frisst nicht mehr richtig". Es war eine Kurzschlussreaktion von ihm. Er entschuldigt sich mehrfach. Ich bin froh dass ich diesen Menschen doch nicht in die falsche Schublade gesteckt habe. Bruder Jordan lebt sein Leben lang mit diesen Wundervollen Geschöpfen. Es ist nun einmal ein ganz anderes Terrain, das Züchten!
12 Uhr: Sven und Bettina sind da. Der Kaufvertrag wird abgeschlossen. Fairer Handel guter Ablauf! Wir verabschieden Bruder Jordan und fahren Gemeinsam zum Hof. Zu gut kann ich mich in Svens Lage versetzen, zu tief hat sich doch Santanas kauf in meinem Herzen festgesetzt. Ich frage Sven ob ich mit Rex unser neues Round - Pen einweihen darf. Es ist erst vor 15 Minuten fertig geworden (DANKE PAPA!!!). Er stimmt zu. Ich führe Rex zum Longierring und lasse ihn in der Mitte frei, gebe ihm 10 Minuten um sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. Während dessen versuchen Guido und ich die neugierige Eselin " Blümi" aus dem Longierring zu jagen. Ich beginne jetzt mit dem Join up. Es macht riesen Spaß. Ich brauche kaum zu treiben, unsere Körper bewegen sich zeitgleich im Rhythmus. Wir sind "Eins" - ich weiß nicht wie lange es dauert- habe kein Zeitgefühl mehr - vergesse all die Zuschauer. Nur Rex und ich. Gedanken schießen mir durch den Kopf: "OPERATION REX GELUNGEN - PATIENT LEBT!!!!! ". Mein Herz weint und lacht gleichzeitig. Ich bedanke mich bei Rex und rufe Sven zu mir. Rex knabbert am Gras ….. ich lasse die beiden alleine.
Auf dem Reitplatz steht Dustin geputzt und gesattelt. Bettina setzt sich den Helm auf und wir beginnen eine Trainingseinheit an der Longe. Dustin ist cool wie immer, Bettina ist entspannt und einfühlsam (einfach nur süß!). Mein Blick schweift ab und zu, zu den beiden im Round Pen. Ich frage Bettina ob ich nach dieser Stunde, Rex sattle, ein zwei Runden drehe und dann einfach Sven bitte, ihn zu reiten. Bettina ist begeistert. " Das wäre heute die Krönung - Sven und ich beide auf dem Platz reiten", sagt sie. Ich rufe Pam zu mir und bitte sie das Sattelzeug von Rex zu holen (Worte meines Vorhabens sind wie immer unnötig),
sie grinst, dreht sich um und lacht " ja klar!". Bettina macht derweil ein paar Übungen ohne Longe, sieht übrigens prima aus. Ich frage Sven ob ich Rex ein paar Runden reiten darf. " Klar" sagt Sven. Wir satteln ihn. Ich reite ihn ein paar Runden und vergewissere mich ob er keine Probleme mehr mit der Hinterhand hat. Dann reite ich zu Sven und bitte ihn sich seinen Helm aufzusetzen. Sven: Dieser Gesichtsausdruck wird für immer in meinem Herzen eingeschlossen - ist nicht in Worte zu fassen!
Der Moment als er zum ersten Mal im Sattel sitzt ist für ihn wohl auch nicht in Worte zu fassen. Ich sehe, fühle und denke: JA, genau dass wollten wir!!!! Unter Sven sieht Rex richtig klein aus. Sie passen perfekt zusammen - Tränen schießen mir in die Augen - ich verzieh mich kurz.
Die Kommunikation zwischen den Beiden funktioniert noch nicht so richtig, aber dafür haben wir ja jetzt jede Menge Zeit…………


Sven: Und das Leben ist ein ewiger Kreis… Ich glaube nicht mehr an Zufälle, den Sinn werden wir verstehen, wenn wir nur genau hinhören. Ich wünsche Dir viel viel Freude mit deinem "Mr. Big Foot"!
Auf eine gute Freundschaft und Zusammenarbeit!
*bussi*

Mone


Damit die Leser nicht verwirrt werden: Rex heißt ab sofort Silvan!
 


Silvan im Roundpen